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Was ist in den Karten dargestellt?

Die Karten wurden anhand einer computertechnischen Modellsimulation dargestellt.
Die Oberfläche des gesamten Leichlinger Stadtgebietes und der angrenzenden Städte liegt als digitales Geländemodell in einem Raster von 1m x 1m vor. Auf dieses Geländemodell wurden die Gebäude „gesetzt“, Unterführungen, Tunnel und Rohrdurchlässe wurden berücksichtigt. So wurde ein Geländemodell der gesamten Stadt Leichlingen erstellt.

Anschließend wurde dieses Modell flächendeckend mit einem Starkregenereignis von einer Stunde Dauer und einer Wiederkehrzeit von 100 Jahren „beregnet“. Dabei wurde der Anteil des Regens, der versickert und von der Kanalisation aufgenommen werden kann, pauschal abgezogen.

Im Modell sucht sich das Regenwasser nun seinen Weg anhand der Geländeoberfläche, der Gefälle und Steigungen: die Fließwege werden sichtbar.
In verschiedenen Blautönen ist nun die Wassertiefe, die an der jeweiligen Stelle durch den Starkregen hervorgerufen wird, sichtbar.

Diese Darstellung ermöglicht eine Einschätzung der Gefahren und zeigt die Stellen, die einer besonderen Betrachtung bedürfen.

Was ist mit Flusshochwasser?

Fließgewässer, Bäche werden bei den Starkregenkarten „nur“ über die Topografie dargestellt. Das Wasser sucht sich anhand des Höhenprofils seinen Weg und findet dabei zwangsläufig ein Gewässer.

Um das Überflutungsrisiko durch die Gewässer auch z.B. bei Dauerregen darzustellen, sozusagen „das klassische Hochwasser“, sind im Kartendienst auch die Hochwassergefahrenkarten der Bezirksregierungen abgebildet.
Sie können ein- und ausgeblendet werden.
Hochwasser trittdabei entlang der Gewässer auf, Überflutungen durch Starkregen können jeden treffen.

Noch ein Wort zur Statistik...

Grundlage für die Karten war ein Regenereignis, das, statistisch gesehen, alle einhundert Jahre auftritt. Es bringt eine Niederschlagshöhe von 53 mm in einer Stunde mit sich.
Es gilt zu beachten, dass es sich bei den Angaben zur Jährlichkeit bestimmter Ereignisse zum statistische Werte handelt, die allenfalls eine Einschätzung ermöglichen, ob ein solches Ereignis häufig oder weniger häufig eintritt.

Sie dürfen auf keinen Fall wörtlich genommen werden.

Leider steht zu befürchten, dass diese Ereignisse in nächster Zeit häufiger auftreten und die „Statistik“ neu geschrieben werden muss…Es gibt einige Beispiele von Kommunen, die innerhalb weniger Jahre mehrfach „das Hundertjährige“ zu verzeichnen hatten.