Startseite

Ansprechpartner

Raimund Tybel
Raimund Tybel

02175-8900-18
02175-8900-19
Hier finden Sie den richtigen Ansprechpartner für jedes Themengebiet.

Zum Glossar

Service Hotline

Unsere Service Hotline steht Ihnen montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung.
02175-8900-0
Sie haben niemanden erreicht? Lassen Sie sich einfach von uns zurückrufen.
Rückruf-Formular

Kleinkläranlagen (KKA)

Kleinkläranlagen sind im Einzelfall neben der öffentlichen Kanalisation und den abflusslosen Gruben eine weitere Möglichkeit, Abwasser zu entsorgen.

Im Gegensatz zu den Abflusslosen Gruben wird in der Kleinkläranlage – wie in der „großen“ Kläranlage – das Wasser mechanisch-biologisch gereinigt und das so gesäuberte Wasser dem Grundwasser zugeführt. Der dabei entstehende (Überschuss-)Schlamm als Abfallprodukt der biologischen Reinigung muss in regelmäßigen Abständen entsorgt werden. Kleinkläranlagen dürfen nur dann gebaut werden, wenn das Abwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Dies ist zumeist im ländlichen Raum, in Hofschaften, kleineren Ortschaften – also in Außenbereichen – der Fall.

In Leichlingen gibt es zur Zeit 126 Kleinkläranlagen (Stand 01.01.2017). Eine Vorentscheidung, wann in welchen Gebieten noch eine nachträgliche Kanalisierung geplant ist, die zur Aufgabe von Kleinkläranlagen führt, wird im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) getroffen. Derzeit ist nicht absehbar, dass Außenortschaften, die heute noch über Abflusslose Gruben oder Kleinkläranlagen entwässern, zukünftig an ein öffentliches Kanalnetz angeschlossen werden. Ob im Einzelfall eine Kleinkläranlage als Abwasseranlage für ein Grundstück in Frage kommt und ob bestehende Anlagen noch den Regeln der Technik entsprechen und gegebenenfalls saniert werden müssen, wird von der Unteren Wasserbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises im Rahmen der rechtlichen Vorgaben beurteilt. Sie ist für die Genehmigung und Überwachung der Kleinkläranlagen zuständig.

Für die Entleerung der Kleinkläranlagen sind die Eigentümer / Betreiber verantwortlich; sie fordern ein Abfuhrunternehmen bei Bedarf an. Dieses entsorgt den Schlamm der Kleinkläranlage auf einer Kläranlage des Wupperverbandes. Die Kosten der Entsorgung hat der Anlagenbetreiber zu zahlen. Der Städtische Abwasserbetrieb erhebt für die Umlage der Abwasserabgabe, des Verschmutzerbeitrages D und seinem Verwaltungsaufwand eine Benutzungsgebühr, die sich nach der Menge des abgefahrenen Anlageninhaltes richtet.