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Abflusslose Gruben

Abflusslose Abwassersammelgruben sind im Einzelfall neben der öffentlichen Kanalisation und der Kleinkläranlage eine weitere Möglichkeit, Abwasser zu entsorgen.

Im Gegensatz zur Kleinkläranlage wird hier das anfallende Schmutzwasser gesammelt und regelmäßig von einem der Stadt beauftragten Abfuhrunternehmen zu einer Kläranlage transportiert ("Kanal auf Rädern").
Abflusslose Gruben dürfen nur dann gebaut werden, wenn das Abwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Dies ist zumeist im ländlichen Raum, in Hofschaften, kleineren Ortschaften – also in Außenbereichen – der Fall.

In Leichlingen gibt es zur Zeit 54 abflusslose Abwassersammelgruben (Stand 01.01.2017). Eine Vorentscheidung, wann in welchen Gebieten noch eine nachträgliche Kanalisierung geplant ist, die zur Aufgabe von Gruben führt, wird im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) getroffen. Derzeit ist nicht absehbar, dass Außenortschaften, die heute noch über Abflusslose Gruben oder Kleinkläranlagen entwässern, zukünftig an ein öffentliches Kanalnetz angeschlossen werden. Ob im Einzelfall eine abflusslose Abwassersammelgrube als Abwasseranlage für ein Grundstück in Frage kommt und ob bestehende Anlagen noch den Regeln der Technik entsprechen und gegebenenfalls saniert werden müssen, wird vom Abwasserbetrieb der Stadt Leichlingen in Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben beurteilt.

Für die Entleerung der Gruben sind die Eigentümer / Betreiber verantwortlich; sie fordern das von der Stadt beauftragte Abfuhrunternehmen bei Bedarf an. Dieses entsorgt den Grubeninhalt auf einer Kläranlage. Die Veranlagung der Gebührenschuldner durch den Städtischen Abwasserbetrieb erfolgt nach dem Frischwassermaßstab, d.h. es wird die Menge Frischwasser, die bezogen wird, als Menge des angefallenen Abwassers zugrunde gelegt.