Wenn die Prüfung ergeben hat, dass Ihre Hausanschlussleitungen undicht sind, müssen Sie diese sanieren lassen. Die Sanierung der Leitungen muss sorgfältig geplant und ggf. mit Hilfe durch einen Fachkundigen durchgeführt werden. Lassen Sie sich auf keinen Fall von der Firma, die Ihre Leitung geprüft hat, sofort zu einer Sanierung überreden. Prüfen Sie sorgfältig die Möglichkeiten, die es gibt und holen Sie auch hier mehrere Angebote ein.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der offenen Sanierung und der in geschlossener Bauweise. Bei der offenen Sanierung wird eine Baugrube ausgehoben, in der der Kanal erneuert oder repariert wird; bei der geschlossenen Bauweise wird z.B. ein Kunststoffschlauch in den bestehenden Kanal eingezogen („Liner-Verfahren“). Welches Verfahren in Ihrem Fall das geeignete und wirtschaftlichste ist, muss von einem Fachmann geprüft werden. Treffen Sie diese Entscheidung nach Beratung durch den Sachkundigen, der Ihre Prüfung durchgeführt hat oder verlassen Sie sich auf den Rat eines
zertifizierten Kanalsanierungsberaters. Auf der Homepage der ZKS-Berater befindet sich auch eine Beratersuche, die es Ihnen ermöglicht, abhängig von Ihrer Postleitzahl einen Berater in Ihrer Nähe zu finden.
Nach Durchführung einer Sanierung müssen Sie die Leitungen nochmals auf Dichtheit prüfen lassen. Es ist empfehlenswert, die abschließende Dichtheitsprüfung nicht von dem ausführenden Unternehmen, sondern von einem unabhängigen Sachkundigen durchführen zu lassen. Auf diese Weise erhalten Sie eine zusätzliche Sicherheit, dass die Sanierungsarbeiten erfolgreich durchgeführt wurden. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.