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Kanalbenutzungsgebühren

Schmutz- und Niederschlagswassergebühr

Der Städtische Abwasserbetrieb erhebt für die Benutzung des Kanalnetzes zur Deckung seiner Aufwendungen Gebühren auf der Grundlage des Kommunalabgabengesetzes (KAG). Die Gebühren werden jährlich nach gesetzlichen Kalkulationsvorschriften bestimmt und vom Rat der Stadt Leichlingen beschlossen. Die über die Abwassergebühren eingenommenen Mittel werden zweckgebunden für die Aufgaben des Abwasserbereichs eingesetzt; die Kalkulation verläuft nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Dabei folgt die Kalkulation dem Kostendeckungsprinzip, d.h. sämtliche für die Abwasserbeseitigung entstehenden Kosten werden durch die Gebühren gedeckt; eine Finanzierung aus dem städtischen Kernhaushalt findet nicht statt.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen der Schmutzwassergebühr und der Niederschlagswassergebühr. Die Schmutzwassergebühr wird für das durch den Gebrauch verunreinigte Frischwasser erhoben; die Niederschlagswassergebühr für das der Kanalisation zugeführte, von befestigten Flächen abfließende, Regenwasser.
Die beiden Gebühren unterscheiden sich in ihrer Höhe sowie in ihrer Bezugsgröße; dem sog. Maßstab. Die Schmutzwassergebühr wird nach dem Frischwasser-verbrauch berechnet; ihre Bezugsgröße ist der m³ verbrauchtes Frischwasser. Die Niederschlagswassergebühr bezieht sich auf den m² bebauter und befestigter Fläche eines Grundstückes, von denen Niederschlagswasser in die Kanalisation gelangen kann.

Die Gebühren betragen im Veranlagungszeitraum 2018

Schmutzwassergebühr            3,90 € / m³ bezogenes Frischwasser

Niederschlagswassergebühr   1,17 € / m² abflusswirksamer Fläche

Bürger, die eine abflusslose Grube betreiben und ihren Anlageninhalt über ein von der Stadt vorgegebenes Unternehmen abfahren lassen, werden ebenfalls nach dem Frischwassermaßstab veranlagt; es handelt sich um einen sog. „Kanal auf Rädern“.

Entwicklung der Abwassergebühren

In dieser Grafik ist die Entwicklung der Schmutz- und Niederschlagswassergebühr für die vergangen zehn Jahre dargestellt.

Beispielrechnung Musterhaushalt

Für eine vierköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 50 m³ / Person und Jahr sowie einer befestigten und abflussrelevanten Fläche von 100 m² auf dem Grundstück bedeutet das eine jährliche Belastung von
4 Personen x 50 m³ / Person und Jahr                         = 200 m³ / Jahr
200 m³ / Jahr x 3,90 € / m³                                       = 780 € / Jahr
100 m² x 1,17 € / m²                                                = 117 € / Jahr
Summe                                                                      897 € / Jahr
entsprechen 62 Cent / Tag und Person

Benutzungsgebühr für die Entsorgung von Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen

Zur Deckung der Abwasserabgabe, die die Stadt anstelle der Einleiter zu leisten hat, des an den Wupperverband zu zahlenden Verschmutzerbeitrages, der für die Behandlung von Fäkalschlamm und –abwasser aus Kleinkläranlagen festgesetzt ist sowie der dem Abwasserbetrieb entstehende Verwaltungsaufwand, erheben wir eine Benutzungsgebühr. Diese Gebühr wird ebenfalls auf Grundlage des KAG jährlich kalkuliert und vom Rat der Stadt Leichlingen beschlossen. Gebührenmaßstab ist hierbei der m³ abgefahrene Anlageninhalt.

Für 2018 beträgt die Gebühr für die Entsorgung des Inhaltes von Kleinkläranlagen 95,42 € / m³

In dieser Grafik ist die Entwicklung dieses Gebührensatzes für die Entleerung von Kleinkläranlagen seit seiner Einführung vor zehn Jahren dargestellt.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den aufgeführten Gebühren um die jeweils aktuellen Gebührensätze handelt. Infolge einer Satzungsänderung können diese sich zukünftig ändern bzw. haben sich diese eventuell geändert. Maßgeblich ist immer die zum Zeitpunkt der Entstehung der Gebührenpflicht gültige Satzung.